Ort: Berlin |
Klimaschutz ist in den letzten Jahren zweifellos zu einem zentralen kommunalen Handlungsfeld geworden. Vielerorts haben Kommunen Klimaschutzpersonal eingestellt, Konzepte und Maßnahmenk...
Ort: Berlin |
Klimaschutz ist in den letzten Jahren zweifellos zu einem zentralen kommunalen Handlungsfeld geworden. Vielerorts haben Kommunen Klimaschutzpersonal eingestellt, Konzepte und Maßnahmenkataloge erarbeitet und Verfahrensabläufe im Sinne des Klimaschutzes angepasst. Parallel zum Kapazitätsaufbau nehmen aber auch Umfang und Komplexität der Aufgaben zu, wie etwa die Gestaltung der Wärmewende zeigt. Doch ausgerechnet in dieser Situation droht der Klimaschutz angesichts prekärer Haushaltslagen, wachsenden Fachkräftemangels und gesellschaftlichen Gegenwinds von anderen Themen und Herausforderungen überlagert und politisch ausgebremst zu werden.
Das Seminar beleuchtet praxisnahe Lösungsansätze und Instrumente, mit denen Klimaschutz – allen akuten Herausforderungen zum Trotz – als dauerhafte Querschnittsaufgabe im Verwaltungshandeln und öffentlichen Diskurs verankert werden kann. Das Seminar bietet eine Mischung aus fachlichen Impulsen und Erfahrungsaustausch unter anderem zu wirkungsvoller Klimakommunikation, Steuerungsinstrumenten, ämterübergreifender Zusammenarbeit sowie Aktivierung und Einbeziehung der Stadtgesellschaft.
Ort: Köln |
Anfang Oktober 2026 findet in Köln der ARL Congress statt, die internationale Leitveranstaltung der Akademie für Raumentwicklung (ARL) zur Zukunft der europäischen Regional- und Kohäsions...
Ort: Köln |
Anfang Oktober 2026 findet in Köln der ARL Congress statt, die internationale Leitveranstaltung der Akademie für Raumentwicklung (ARL) zur Zukunft der europäischen Regional- und Kohäsionspolitik in Zeiten tiefgreifender Transformationsprozesse. Wissenschaft, Praxis und Politik sind eingeladen, bis zum 01. März 2026 Beiträge einzureichen.
Unter dem Titel „European Regional Policy in Times of Transition“ wird der Kongress zentrale Fragen der Raumentwicklung und Gebietsentwicklung in Europa in den Blick nehmen.
Ziel der Veranstaltung ist es, Räume für kritische Reflexion und vorausschauende Diskussionen zu schaffen, angesichts der zahlreichen gleichzeitigen Herausforderungen.
Der Kongress richtet sich an Forschende, Praktizierende, politische Entscheidungstragende und Interessierte aus unterschiedlichen Disziplinen. Beiträge befassen sich unter anderem mit folgenden Themen:
Zukunft der Kohäsions- und Regionalpolitik,
resilientere und gerechtere räumliche Entwicklung,
Nachhaltigkeitstransitionen und Urban-Rural-Beziehungen,
Governance, Demokratie und territoriale Gerechtigkeit.
Das Programm wird durch Keynotes und eingeladene Panels ergänzt, mit Beiträgen von Professor Andrés Rodríguez-Pose (London School of Economics) und Rachel Lancry Beaumont (Europäischer Ausschuss der Regionen).