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Katastrophenschutz. Kommunale Finanzen. Zukunft ländlicher Räume.
Drei Themen, die derzeit viele Rathäuser beschäftigen.
Deshalb kommen vom 25. bis 27. August 2026 in Bingen am Rhei...
Drei Themen, die derzeit viele Rathäuser beschäftigen.
Deshalb kommen vom 25. bis 27. August 2026 in Bingen am Rhein rund 200 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Verwaltungsleitungen und kommunale Entscheider zusammen. Sie erwarten über 20 Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden mit Experten aus Kommunen, Wissenschaft und Verbänden – sowie viel Raum für Austausch, neue Kontakte und konkrete Ideen für die Praxis.
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Das städtebauliche Konzept "Shared Space" (übersetzt als gemeinsamer Raum) zielt auf ein gleichberechtigtes und harmonisches Miteinander aller Verkehrsteilnehmer auf eine gemeinsame Flä...
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Das städtebauliche Konzept "Shared Space" (übersetzt als gemeinsamer Raum) zielt auf ein gleichberechtigtes und harmonisches Miteinander aller Verkehrsteilnehmer auf eine gemeinsame Fläche ab. Durch den Verzicht auf Verkehrsschilder, Lichtsignalanlagen und Fahrbahnmarkierungen soll der öffentliche Straßenraum dabei sicherer und lebenwerter gestaltet werden.
Eine baulich und verkehrsrechtlich konkrete Umsetzung dieses Ansatzes ist die vor allem in der Schweiz und Österreich verbreitete „Begegnungszone“. Hier nutzen alle Verkehrsteilnehmenden die Straße gleichberechtigt. Das heißt, dass Zu Fußgehende in der Regel Vorrang haben, sie dürfen jedoch den Rad- und motorisierten Individualverkehr nicht behindern.
Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat dieses Konzept mit dem Pilotprojekt "Nachbarschaftszonen" aufgegriffen.
Laura Groß, die Fußverkehrsbeauftragte der Landeshauptstadt Düsseldorf stellt das Pilotprojekt, die Nachbarschaftszone am Paulusplatz vor und gibt Einblicke in die Umsetzung und die ersten Ergebnisse des Projekts. Um die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen, wurden sie im Rahmen von interaktiven Workshops aktiv in die Gestaltung der Begegungszone miteinbezogen. Das passende Motto des Pilotprojekts lautet daher „Wege für alle“.