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  1.   29th Juli, 2026
Ort: Online | Um den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren, setzen Bund, Länder und Kommunen neben dem Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs zunehmend auf die Förderung des Radverkehrs....

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Um den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren, setzen Bund, Länder und Kommunen neben dem Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs zunehmend auf die Förderung des Radverkehrs. Dabei gilt eine sichere und attraktive Fahrradinfrastruktur als wichtiger Baustein, um mehr Menschen für das Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltag zu gewinnen. Die Umgestaltung des Straßenraums führt jedoch häufig zu Nutzungskonflikten – insbesondere in dicht besiedelten Städten und Gemeinden, wo unterschiedliche Verkehrsarten um begrenzte Flächen konkurrieren.

In unserer Diskussionsrunde sprechen Expertinnen und Experten aus Kommunen, Planung und Forschung über die Herausforderungen und Lösungsansätze einer ausgewogenen Verkehrsplanung:

  • Wie können die Bedürfnisse von Auto-, Rad- und Fußverkehr gleichermaßen berücksichtigt werden?
  • Wie gelingt es Kommunen, Akzeptanz für die Neuverteilung des Straßenraums zu schaffen?
  • Welche Rolle spielen Beteiligungsverfahren bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen?
  • Wie können Verwaltung und Politik mit Widerständen und kontroversen Debatten umgehen?

Moderation: Scarlett Fels, Redaktion, Behörden Spiegel

  • Arne Blase, Bereichskoordinator für Fachplanung und Mitglieder, AGFS NRW
  • Wolfgang Siefert, Stadtrat, Dezernent für Mobilität der Stadt Frankfurt am Main
  • Levke Sönksen, M.Sc., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektleiterin, Deutsches Institut für Urbanistik (difu)
  • Lejla Tumbul*, Radverkehrsbeauftragte, Technische Betriebe Velbert (TBV)

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

  1.   1
Juli
30
  1.   Digitalisierung
  2.    Öffentlich
  1.   30th Juli, 2026
Ort: Online | Warum klassische Governance an ihre Grenzen kommt und wie „Decision Spaces” helfen, Kohärenz zu erhalten, Entscheidungen zu treffen und Steuerungsfähigkeit zu bekommen. Die Einführung ...

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Warum klassische Governance an ihre Grenzen kommt und wie „Decision Spaces” helfen, Kohärenz zu erhalten, Entscheidungen zu treffen und Steuerungsfähigkeit zu bekommen.

Die Einführung von KI verändert nicht nur Prozesse und Werkzeuge. Sie verändert die Geschwindigkeit, mit der Entscheidungen entstehen.

Während KI-gestützte Systeme die Kognition und Interpretation beschleunigen, bleiben institutionelle Legitimation und Governance-Prozesse häufig an andere Zeitzyklen gebunden. Gleichzeitig kann die Ausführung zunehmend automatisiert und in Echtzeit erfolgen.

Genau hier entsteht eine neue Governance-Herausforderung: Es geht nicht um einzelne Entscheidungsfehler, sondern um die zeitliche Entkopplung zwischen Kognition, Legitimation und Ausführung – und den klugen, besseren Umgang damit.

Wolfgang Roesch beschreibt diesen Raum als Decision Space: die Umgebung, in der Entscheidungen entstehen, legitimiert und umgesetzt werden. Ein Decision Space Operating System (DecisionSpace OS) verschiebt den Fokus von der Kontrolle einzelner Entscheidungen hin zur Frage, wie Organisationen inhaltliche Stimmigkeit, Konsistenz und Kohärenz über unterschiedliche Entscheidungsschichten hinweg erhalten können.

Schatten-KI (Shadow AI) ist dabei weniger ein reines Kontrollproblem als ein Frühwarnsignal: Es zeigt, wo Entscheidungsbildung bereits stattfindet, während klassische Governance diese Räume noch nicht ausreichend erfasst.

Das erwartet Euch am 30.7.2026 – der CDO-Talk beleuchtet:

  • weshalb Künstliche Intelligenz klassische Governance-Annahmen herausfordert.
  • warum für kluge Entscheidungen nicht nur einzelne Ereignisse betrachtet werden sollten
  • wie Organisationen eigene Decision Spaces bewusst gestalten können

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