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Ort: Online |
Wie kann Künstliche Intelligenz ganz konkret dabei helfen, Verwaltungsprozesse zu vereinfachen, Bearbeitungszeiten zu verkürzen und Mitarbeitende zu entlasten?
Genau das haben mehrere Kreisverwaltungen im Rahmen der ersten Pilotphase des Agentic AI Hub gemeinsam mit Technologieunternehmen erprobt. Dabei ging es nicht um KI als abstraktes Zukunftsthema, sondern um konkrete Herausforderungen aus dem Verwaltungsalltag.
Zum Auftakt gibt der DigitalService des Bundes einen Einblick in den Agentic AI Hub: Was war die Idee hinter dem Vorhaben? Welche Erfahrungen und übergreifenden Erkenntnisse hat die erste Pilotphase gebracht? Und wie soll es nach der Pilotierung weitergehen, damit erfolgreiche Ansätze verstetigt und auch für weitere Kommunen nutzbar gemacht werden können?
Anschließend stehen die Erfahrungen aus den Kreisverwaltungen im Mittelpunkt. Der Neckar-Odenwald-Kreis erprobte gemeinsam mit lector.ai die KI-gestützte Bearbeitung von DSGVO-Auskunftsanfragen. Der Landkreis Elbe-Elster testete mit summ ai, wie sich Verwaltungsprozesse mithilfe von KI schneller erfassen und modellieren lassen. Im Kreis Heinsberg wurde gemeinsam mit myo formfix eine KI-gestützte Lösung für Anträge auf "Hilfe zur Pflege" eingesetzt, die Antragstellende unterstützt, die Sachbearbeitung entlastet und Pflegeheimen mehr Transparenz im Antragsprozess sowie geringere Außenstände ermöglichen soll. Der Kreis Borken wiederum erprobte gemeinsam mit deepset, wie KI im Bereich Hilfe zur Pflege umfangreiche Antragsunterlagen u. a. durch Trennung und Klassifizierung der Dokumente sowie Aufbereitung von Vermögensdaten für die Sachbearbeitung vorbereiten kann.
Die beteiligten Kreisverwaltungen und ihre Projektpartner berichten aus erster Hand: Was wurde konkret umgesetzt? Wie haben sich die Lösungen im Verwaltungsalltag bewährt? Welche Ergebnisse konnten erzielt werden – und wo lagen technische, organisatorische oder datenschutzrechtliche Herausforderungen?
Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage, was andere Landkreise aus diesen Erfahrungen mitnehmen können: Welche Voraussetzungen braucht es für den Einsatz? Welche Lösungen lassen sich auf andere Verwaltungen übertragen? Und wo kann KI bereits heute einen konkreten Mehrwert für die Verwaltungspraxis schaffen?
Die Online-Veranstaltung von Deutschem Landkreistag und DigitalService des Bundes verbindet damit den Blick auf die übergreifenden Erkenntnisse und die weitere Entwicklung des Agentic AI Hub mit konkreten Erfahrungen aus der kommunalen Praxis – und bietet Impulse für eigene KI-Vorhaben in den Landkreisen.
Ort: Ellwangen |
Größere Projekte wie die Aktivierung einer stadtbildprägenden Brache oder eine Landesgartenschau können einen transformativen Anstoß für die Stadtentwicklung liefern. Sie können über einen bestimmten Zeitraum Aufmerksamkeit und Mittel bündeln, politische und administrative Kräfte sowie die Stadtgesellschaft auf ein gemeinsames Ziel vereinen und die überregionale Bekanntheit der Kommune stärken. Zugleich ist die Gefahr einer Überforderung vor dem Hintergrund begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen in kleineren Städten groß.
Die Transferwerkstatt gibt Raum, anhand von unterschiedlichen Beispielen über die Potenziale größerer Projekte für die Entwicklung von Klein- und Mittelstädten, die damit einhergehenden Notwendigkeiten und Fallstricke sowie über die Rolle der Städtebauförderung in diesem Kontext zu diskutieren.
Am ersten Veranstaltungstag wird der Fokus auf Impulsen und Perspektiven für kleine Städte durch Sonderformate der Stadtentwicklung liegen. Nach der Begrüßung und Einführung ins Programm werden die Ansätze bei der Landesgartenschau in Ellwangen, der interkommunalen Gartenschau in Baiersbronn und Freudenstadt sowie der Regionale in Südwestfalen vorgestellt und diskutiert. Anschließend wird bei einem Rundgang durch Ellwangen die Impulswirkung und das Transformationspotenzial der Landesgartenschau für die Stadtentwicklung erlebbar. Der Tag wird abgerundet durch einen Pecha-Kucha-Abend und die Gelegenheit zum gemeinsamen Abendessen.
Der zweite Veranstaltungstag widmet sich der besonderen Herausforderung, für kleine Städte, Brachflächen und Leerstände zu neuem Leben zu erwecken. Anhand der Entwicklung des Pausa-Areals in Mössingen, des Gasthauses Krone in Oettingen und einer Konversionsfläche in Ellwangen wird diskutiert, welche Herausforderungen diese Schlüsselprojekte für die Kommunen mit sich bringen und wie diesen erfolgreich begegnet werden kann. Anschließend gibt es mit den Bürgermeistern von Ellwangen und Baiersbronn sowie Robert Eichler aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und Ralph König aus dem Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg eine Diskussionsrunde über gute Rahmenbedingungen durch Kooperation und Mittelbündelung. Abgerundet wird der zweite Veranstaltungstag mit einer Reflexion über große Projekte in kleinen Städten durch Siw Foge von der Kleinstadtakademie.
Ort: Online |
Gewerbeflächenentwicklung ist in Zeiten des digitalen Wandels, neuer Arbeitsformen und veränderter Konsummuster komplexer geworden – und erfordert ein abgestimmtes Zusammenspiel von Planung, Wirtschaftlichkeit und gemeinwohlorientierten Zielen. Dieses Webinar vermittelt Ihnen die zentralen kommunalen Rollen und Handlungsoptionen in gewerblichen Entwicklungsprozessen und zeigt anhand eines Praxisbeispiels, wie gemeinwohlorientierte Neuentwicklung konkret gelingt. Im Planspiel mit Kleingruppen entwickeln Sie eigenständig eine Prozessgestaltung für ein Fallbeispiel – und nehmen direkt übertragbare Ideen für Ihre Kommune mit.
Ort: Online |
Ihr steht vor der Frage, welche neue Technologie, Software oder vielleicht sogar KI-Lösung wirklich zu euren Anforderungen passt – und wie ihr diese Entscheidung strukturiert trefft? In diesem agilen Kurzformat geben wir euch Einblicke in unseren Beratungsansatz Technologielotse, mit dem wir Organisationen bei genau diesen Fragestellungen begleiten. Gemeinsam schauen wir darauf, wie ihr systematisch von der Idee zu einer fundierten Entscheidung gelangt.
Ihr bekommt praxisnahe Impulse zu Fragen wie:
- Wie klärt ihr euren Bedarf, bevor ihr in Lösungen denkt?
- Was bedeutet Marktanalyse konkret und wie bleibt ihr dabei effizient?
- Wann helfen Entscheidungsregister, um Komplexität greifbar zu machen?
- Und wie kann KI euch dabei unterstützen, schneller zu tragfähigen Ergebnissen zu kommen?
Der Fokus liegt auf einem pragmatischen Vorgehen, das ihr direkt auf eure eigenen Beschaffungsvorhaben übertragen könnt. Neben kurzen Impulsen bleibt ausreichend Zeit für eure Fragen, den Austausch und den Blick auf eure konkreten Herausforderungen.
Kommt vorbei und bringt Klarheit in eure nächsten Technologie-Entscheidungen!
Ort: Erfurt |
Die jährlich in Berlin ausgerichtete Veranstaltungsreihe Kommunaldialog wird erstmalig um eine Veranstaltung in einer ausgewählten Region ergänzt. Ziel ist es, den Austausch zu aktuellen wohnungspolitischen Fragestellungen zu fördern und mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern direkt ins Gespräch zu gehen. Vor diesem Hintergrund bietet der Kommunaldialog eine gemeinsame Gesprächsplattform für Vertreterinnen und Vertreter der Politik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, für Fachleute sowie Akteurinnen und Akteuren der ländlichen Räume. Gemeinsam werden unterschiedliche Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen und zentrale Herausforderungen der kommunalen Wohnraumentwicklung diskutiert.
Während einige ländliche Regionen mit Bevölkerungsrückgang und Gebäudeleerständen umgehen müssen, stehen andere vor der Herausforderung, ausreichend Wohnraum für eine wachsende Nachfrage zu schaffen. Der Kommunaldialog vor Ort in der Stadt Erfurt rückt dieses Spannungsfeld unter dem Titel "Wohnen in ländlichen Räumen – zwischen Leerstand und Wachstumsdruck" in den Fokus. Seitens des Bundes wird Frau Sabine Poschmann, Parlamentarische Staatssekretären bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, das Thema bundespolitisch einordnen und die Aktivitäten des Ministeriums zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Wohnen in ländlichen Räumen vorstellen. Gern können Sie sich aktiv mit ihren Beiträgen in die Diskussion einbringen.
Ort: Online |
Versiegelte Flächen stellen Städte und Gemeinden zunehmend vor Herausforderungen: Hitze, Starkregen und der Verlust von Aufenthaltsqualität machen deutlich, wie wichtig Entsiegelung als Baustein einer wirksamen Klimaanpassung ist. Doch welche Formen der Entsiegelung, welchen rechtlichen Rahmen und welche Förderkulisse gibt es? Wie gelingt der Einstieg in Entsiegelungsprozesse – und wie lassen sich diese dauerhaft verankern?
Um das Thema über Ansätze in Deutschland hinaus breit diskutieren zu können und neue, praxisnahe Anregungen zum Herangehen an Entsiegelungsvorhaben zu erhalten, wird im WebSeminar der Blick insbesondere auf benachbarte Länder gerichtet:
In welchen politischen, planerischen und gesellschaftlichen Kontexten werden dort Entsiegelungsprozesse initiiert?
Welche Anreize kommen zum Einsatz, und welche Akteure werden eingebunden, um öffentliche, halböffentliche und private Flächen zu entsiegeln?
Im Mittelpunkt stehen typische Hindernisse, aber auch gelungene Beispiele - aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien und den Niederlanden - die zeigen, wie Entsiegelung unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen erfolgreich umgesetzt werden kann.
Ein zentrales Thema ist die Frage, wie unterschiedliche Stakeholder – von Verwaltung über Politik bis hin zu Eigentümer:innen und Zivilgesellschaft – mitgenommen werden können, um tragfähige und wirksame Ergebnisse zu erzielen. Ziel ist es, konkrete Impulse für die eigene Praxis zu geben und einen gesamtstrategischen Beitrag zur Erreichung von Flächensparzielen zu diskutieren.
Ort: Online |
Grundlagen, Methodenvielfalt und die App #stadtsache
Kinder und Jugendliche sind Teil der Öffentlichkeit. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, um in ihrer Stadt oder Gemeinde ihre Meinung zu äußern, Ideen einzubringen und demokratische Kompetenzen in echten Situationen anzuwenden. In diesem Online-Seminar befassen wir uns zunächst mit den Grundlagen dazu – von gesetzlichen Vorgaben auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene über verschiedene Formen der Beteiligung (offen, anlassbezogen, repräsentativ) bis zu Grundsätzen demokratischer dialog- und beteiligungsorientierter Stadtentwicklungsprozesse.
Auf dieser Basis aufbauend werden Sie wertvolle Handlungsempfehlungen zu Prozessarchitektur und Veranstaltungsdesign kennenlernen. Diese sollen Ihnen helfen, Ihre Kenntnisse aufzufrischen oder zu erweitern, um Ihre Projekte im Berufsalltag aufgabenspezifisch, zielführend und zielgruppenorientiert durchführen zu können.
Methoden zur Beteiligung von Jugendlichen gibt es viele. Bei dieser Zielgruppe ist das stete Zusammenspiel digitaler und analoger Methoden besonders zu beachten. Wir werden daher Ihre Methodenkoffer füllen, damit Sie eine Beteiligung von der Ansprache und Aktivierung über das methodische Vorgehen in der Veranstaltung bis zur Dokumentation durchführen können.
Ein besonderes Augenmerk richten wir dabei auf den Einsatz der Beteiligungs-App #stadtsache. Sie lernen dieses digitale Werkzeug kennen, mit dem insbesondere Kinder und Jugendliche ihre Stadt erkunden und ihre Beobachtungen, Ideen oder Kritik festhalten können. Im Online-Seminar erhalten Sie praktische Tipps zur Anwendung der App und können diese direkt selbst erproben.
All dies wird auf der Basis von Forschungserkenntnissen und dem Praxis-Knowhow der drei Referentinnen erörtert. Gerne beziehen wir Ihre Erfahrungen mit ein, um im Austausch (in Kleingruppen und im Plenum) voneinander zu lernen.
Ort: Bielefeld |
Der 6. Deutsche Fußverkehrskongress geht am 29. und 30. September 2026 in Bielefeld in die nächste Runde und stellt die konkrete Umsetzung in den Mittelpunkt. Nach Jahren des Planens und Diskutierens geht es jetzt darum, konkret zu handeln: Straßen, Plätze und Wege zu verändern, Barrieren abzubauen, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und damit mehr Menschen in Bewegung zu bringen.
Wir suchen Ihre Beispiele aus der Praxis
Wie fördern Sie den Fußverkehr in Ihrer Kommune? Welche Projekte haben Sie umgesetzt oder durch die Unterstützung von Kommunen mit auf den Weg gebracht? Wie haben Sie Beteiligung, Planung, Gestaltung, Umsetzung und Kommunikation zusammengebracht? Welche konkreten Maßnahmen führten zu Fußwegen, die noch komfortabler und sicherer zu benutzen sind?
Der Fußverkehrskongress 2026 bietet die Bühne für die besten, inspirierendsten und übertragbarsten Praxisbeispiele aus Städten, Gemeinden und Kreisen in ganz Deutschland – egal ob groß oder klein, urban oder ländlich. Gesucht werden Beiträge, die zeigen, wie Fußverkehr attraktiv gestaltet werden kann.
Themenfelder
- Straßenraumgestaltung und Aufenthaltsqualität – neue Wege, Plätze und Querungen
- Sicherheit und Prävention – weniger Unfälle, mehr Rücksicht
- Barrierefreiheit und Inklusion – Mobilität für alle
- Schulweggestaltung und Mobilitätsbildung – sicher zu Fuß zur Schule
- Evaluation und Wirkung – wie Erfolge sichtbar werden
- Fußwegenetze und Knotenpunkte – Planung und Priorisierung
- Gesundheit und Bewegung – Fußverkehr als Gesundheitsförderung
- Klimaanpassung und Grün im Straßenraum – wie der Fußverkehr profitiert
- Kommunikation und Beteiligung – Menschen zum Gehen motivieren
- Politische und rechtliche Vorgaben sowie Governance – gute Rahmenbedingungen schaffen
- Mobilitätsmanagement und Verwaltungsstrukturen – mit gutem Beispiel voran
Auch interdisziplinäre Ansätze mit Praxisbezug sind willkommen.