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Ort: Ellwangen |
Größere Projekte wie die Aktivierung einer stadtbildprägenden Brache oder eine Landesgartenschau können einen transformativen Anstoß für die Stadtentwicklung liefern. Sie können über einen bestimmten Zeitraum Aufmerksamkeit und Mittel bündeln, politische und administrative Kräfte sowie die Stadtgesellschaft auf ein gemeinsames Ziel vereinen und die überregionale Bekanntheit der Kommune stärken. Zugleich ist die Gefahr einer Überforderung vor dem Hintergrund begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen in kleineren Städten groß.
Die Transferwerkstatt gibt Raum, anhand von unterschiedlichen Beispielen über die Potenziale größerer Projekte für die Entwicklung von Klein- und Mittelstädten, die damit einhergehenden Notwendigkeiten und Fallstricke sowie über die Rolle der Städtebauförderung in diesem Kontext zu diskutieren.
Am ersten Veranstaltungstag wird der Fokus auf Impulsen und Perspektiven für kleine Städte durch Sonderformate der Stadtentwicklung liegen. Nach der Begrüßung und Einführung ins Programm werden die Ansätze bei der Landesgartenschau in Ellwangen, der interkommunalen Gartenschau in Baiersbronn und Freudenstadt sowie der Regionale in Südwestfalen vorgestellt und diskutiert. Anschließend wird bei einem Rundgang durch Ellwangen die Impulswirkung und das Transformationspotenzial der Landesgartenschau für die Stadtentwicklung erlebbar. Der Tag wird abgerundet durch einen Pecha-Kucha-Abend und die Gelegenheit zum gemeinsamen Abendessen.
Der zweite Veranstaltungstag widmet sich der besonderen Herausforderung, für kleine Städte, Brachflächen und Leerstände zu neuem Leben zu erwecken. Anhand der Entwicklung des Pausa-Areals in Mössingen, des Gasthauses Krone in Oettingen und einer Konversionsfläche in Ellwangen wird diskutiert, welche Herausforderungen diese Schlüsselprojekte für die Kommunen mit sich bringen und wie diesen erfolgreich begegnet werden kann. Anschließend gibt es mit den Bürgermeistern von Ellwangen und Baiersbronn sowie Robert Eichler aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und Ralph König aus dem Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg eine Diskussionsrunde über gute Rahmenbedingungen durch Kooperation und Mittelbündelung. Abgerundet wird der zweite Veranstaltungstag mit einer Reflexion über große Projekte in kleinen Städten durch Siw Foge von der Kleinstadtakademie.
Ort: Online |
Gewerbeflächenentwicklung ist in Zeiten des digitalen Wandels, neuer Arbeitsformen und veränderter Konsummuster komplexer geworden – und erfordert ein abgestimmtes Zusammenspiel von Planung, Wirtschaftlichkeit und gemeinwohlorientierten Zielen. Dieses Webinar vermittelt Ihnen die zentralen kommunalen Rollen und Handlungsoptionen in gewerblichen Entwicklungsprozessen und zeigt anhand eines Praxisbeispiels, wie gemeinwohlorientierte Neuentwicklung konkret gelingt. Im Planspiel mit Kleingruppen entwickeln Sie eigenständig eine Prozessgestaltung für ein Fallbeispiel – und nehmen direkt übertragbare Ideen für Ihre Kommune mit.
Ort: Online |
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die International Federation on Ageing (IFA) laden zur vierten Ausgabe des „Age-Friendly Environments (AFE) ECHO Programme“ ein. In fünf Online-Sitzungen geht es um erfolgreiche Strategien, Praxisbeispiele und innovative Ansätze für altersfreundliche Städte und Gemeinden. Die Reihe richtet sich an politische Entscheidungsträger, Fachleute aus der Praxis, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die sich für altersfreundliche Lebensumwelten einsetzen. Die einstündigen Sitzungen finden zwischen dem 28. September und dem 23. November statt (in englischer Sprache)
Ort: Online |
Unter dem Titel „Innovationen für die Vision Zero“ beschäftigen wir uns im mPACT-PulseTalk im September mit aktuellen FuE-Projekten und Technologien, die die Verkehrssicherheit durch innovative Sensoren und Kommunikationssysteme erhöhen. Im Fokus steht, wie Vehicle-to-Everything-Kommunikation (V2X) und Sensordetektion von Radfahrenden zu einer sicheren Mobilität beitragen und die Vision von Null Verkehrstoten unterstützen können.
Den inhaltlichen Impuls für den PulseTalk geben Dr.-Ing. Thomas Freudenmann von EDI GmbH zum mFUND-Projekt SIMON und Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez von der Universität Oldenburg zum mFUND-Projekt BikeDetect.
Im Anschluss haben Sie die Gelegenheit, mit den teilnehmenden Expertinnen und Experten aus dem Mobilitätssektor in den Austausch zu kommen. Die wichtigsten Impulse werden im Rahmen einer Echtzeit-Umfrage aufgegriffen und als Ergebnisse in das PulseTalk-Forum live zurückgespielt.
Ort: Online |
Historische Stadt- und Ortskerne sind in besonderem Maße von den Folgen des Klimawandels betroffen. Hitzeperioden, Starkregenereignisse und zunehmende Wetterextreme stellen Kommunen vor die Herausforderung, klimaresiliente Lösungen zu entwickeln und gleichzeitig wertvolle baukulturelle und denkmalgeschützte Strukturen zu bewahren. Das Webinar beleuchtet, wie Klimafolgenanpassung und Städtebaulicher Denkmalschutz gemeinsam gedacht und umgesetzt werden können und welche Strategien sich in der Praxis bewähren.
Nach einer fachlichen Einführung und einem Impulsvortrag geben ausgewählte Praxisbeispiele Einblicke in unterschiedliche kommunale Ansätze und deren Aushandlungsprozesse – von integrierter Hochwasservorsorge und gesamtstädtischen Klimastrategien über die klimaangepasste Umgestaltung öffentlicher Räume und mehr Begrünung bis hin zu digitalen Instrumenten und Beteiligungsformaten für Kinder und Jugendliche. Ziel der Veranstaltung ist es, Kommunen und weiteren Akteuren aufzuzeigen, wie historische Stadträume klimaresilient weiterentwickelt und dabei die Qualitäten des baukulturellen Erbes langfristig gesichert werden können und welche Aushandlungsprozesse zu führen sind.
Technische Innovationen, die die Digitalisierung in den Alltag älter Menschen bringt, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, das große, häufig ungenutzte, Potenzial der Ruheständler, soziale Innovationen und das Alter(n) neu denken – alles Themen, die unsere Gesellschaft des langen Lebens zunehmend beschäftigen. Unter dem Leitgedanken „Design für alle“ rückt die Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) das Wohl älterer Menschen in den Fokus – und das seit 20 Jahren .
Dieses Jubiläum möchten wir mit Ihnen, unseren Netzwerk- und Projektpartner*innen sowie Vertreter*innen aus Politik und Kommunen, feiern und gleichzeitig nach vorn schauen: gemeinsam Themen und Trends entdecken, uns austauschen, neue Kontakte knüpfen und über den Tellerrand blicken.
Ein hochkarätiger Polit-Talk und renommierte Speaker*innen runden das spannende Event ab.
Wir freuen uns auf Sie!
Ort: Online |
Welche Kriterien helfen bei der Priorisierung von einrichtungsbezogenen Maßnahmen?
Was ist im Hinblick auf Zeithorizont, Finanzierbarkeit und Synergiepotenzialen mit dem Klimaschutz zu beachten?
Wie kann der Kontakt zu geeigneten privaten Dienstleistern hergestellt werden?
Ort: Leipzig |
Das KGSt-FORUM 2026 widmet sich den zentralen Zukunftsfragen kommunaler Verwaltungen. Im Mittelpunkt stehen sechs Themenwelten: moderne Führung und Organisationskultur, Personalgewinnung und -entwicklung, die Stabilisierung kommunaler Haushalte, zukunftsfähige Prozesse und Verwaltungsstrukturen, Innovation und Künstliche Intelligenz sowie eine wirkungsvolle strategische Steuerung. Praxisbeispiele, Vorträge und Workshops zeigen, wie Kommunen trotz Fachkräftemangel, knapper finanzieller Mittel und wachsender Aufgaben handlungsfähig bleiben können. Weitere Schwerpunkte sind Digitalisierung, digitale Souveränität, effizientes Prozessmanagement, neue Arbeitsmodelle und die interkommunale Zusammenarbeit. Das Forum verbindet fachliche Impulse mit dem Erfahrungsaustausch zwischen Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.
Ort: Neumünster |
Der Fachkongress Conbau Nord hat sich als hochrangige Plattform für den Austausch zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis etabliert und setzt wichtige Impulse für die Zukunft des Bauens und Wohnens in Deutschland.
Im Fokus steht insbesondere das Thema der integrierten Gebäude- und Energieplanung – ein zentraler Baustein für das Gelingen der Wärmewende. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen im Gebäudeenergiegesetz und der steigenden Anforderungen an eine klimaneutrale Transformation des Gebäudebestands braucht es abgestimmte Lösungen zwischen Kommunen, Energieversorgung und Wohnungswirtschaft. Die entsprechende Session wird von Generalsekretär Christian Huttenloher moderiert. In diesem Rahmen diskutieren hochrangige Expertinnen und Experten, wie integrierte Planungsansätze dazu beitragen können, komplexe Transformationsprozesse effizient, wirtschaftlich und sozial verträglich umzusetzen.
Die Conbau Nord wird seit 2023 gemeinsam von der Investitionsbank Schleswig-Holstein, der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen, und der Hochschule Lübeck im Rahmen der Messe NordBau organisiert und durchgeführt. Sie bringt zentrale Institutionen, Unternehmen und öffentliche Akteure zusammen, die Verantwortung für die Entwicklung des Wohnungs- und Gebäudesektors tragen. Mit ihrem Fokus auf Praxisrelevanz, Innovationskraft und strategische Fragen der Transformation bietet die Conbau Nord einen fachlich anspruchsvollen und zugleich anwendungsorientierten Rahmen. Sie richtet sich an alle, die den Wandel im Wohnungsbau aktiv gestalten.
Ort: Online & Berlin |
Künstliche Intelligenz gilt als Schlüsseltechnologie für die Transformation der Bau- und Immobilienwirtschaft. Doch welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit KI-Anwendungen tatsächlich Mehrwert für Planung, Genehmigung, Betrieb und Bewirtschaftung liefern?
Im Transformationsdialog „Souveräne Bau-KI“ diskutieren Expert*innen aus Verwaltung, Kommunen, Wohnungswirtschaft und Digitalisierung über die Grundlagen einer zukunftsfähigen KI-Nutzung. Im Mittelpunkt stehen souveräne Dateninfrastrukturen, interoperable Standards, KI-gestützte Genehmigungsprozesse sowie modellbasierte Ansätze für die Bewirtschaftung von Gebäuden und Freiräumen.
Anhand konkreter Praxisbeispiele wird deutlich, dass Souveräne Bau-KI bereits heute reale Anwendungen hervorbringt. Kommunale Datenplattformen, digitale Genehmigungsverfahren und intelligente Analysen für den Gebäudebetrieb zeigen, welches Potenzial in der Verbindung von Daten, Standards und KI steckt.
Gleichzeitig zeigt sich, dass das größte Potenzial dort entsteht, wo Daten, Standards und KI-Anwendungen miteinander verbunden werden.
Ort: Wiesbaden |
Wie lassen sich die neuen Anforderungen an die Arbeitswelt mit dem baulichen Erbe des Industriezeitalters verbinden? Am Beispiel des Industriestandortes am Wiesbadener Rheinufer möchten wir gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis Strategien und Lösungsansätze für die Nachnutzung und Weiterentwicklung ehemals industriell genutzter Anlagen diskutieren. Die ehemalige Kraftwerkhalle und das von dem Architekten Ernst Neufert entworfene Hochhaus der Nachkriegsmoderne bieten mit ihrer besonderen Geschichte vielfältige Anknüpfungspunkte für Reflexion, Austausch und neue Denkanstöße. Teilnehmende der Fachtagung haben zusätzlich die Möglichkeit, an einer Werksführung der Dyckerhoff GmbH teilzunehmen.
Ort: Neustadt in Holstein |
Innenstädte und Ortszentren stehen vor tiefgreifenden Veränderungen. Demografischer Wandel, veränderte Versorgungsbedarfe, Leerstände und knappe kommunale Haushalte stellen viele Kommunen vor große Herausforderungen. Gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten, Stadtentwicklung, Daseinsvorsorge und wirtschaftliche Entwicklung stärker miteinander zu verknüpfen.
Doch wie können Klein- und Mittelstädte diese Chancen konkret nutzen? Welche Rolle spielen medizinische und soziale Versorgungsangebote für attraktive und lebendige Quartiere? Und wie können Investitionen heute dazu beitragen, langfristig die Lebensqualität zu sichern und kommunale Folgekosten zu reduzieren?
Wir laden Sie herzlich zur Zukunftswerkstatt „Soziale Zentren: Räume öffnen – lebendige Quartiere in Klein- und Mittelstädten“ ein. Anhand von Fachimpulsen und Praxisbeispielen möchten wir aufzeigen, wie integrierte Versorgungsquartiere zur nachhaltigen Entwicklung von Innenstädten und Quartieren beitragen können.
Freuen Sie sich auf Erfahrungsberichte aus der kommunalen Praxis, neue Perspektiven und Austausch. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Ort: Online |
MOBILOTSIN-online: Ankommen, schnell umsteigen und bequem weiterfahren. Mobilitätsstationen in der Praxis
In der September-Ausgabe von MOBILOTSIN-online präsentieren wir Ihnen zwei inspirierende praktische Vorhaben aus niedersächsischen Kommunen, die Mobilitätsstationen umgesetzt haben.
Die Vortragenden erläutern, wie Mobilitätsstationen den Alltag in Gemeinden bereichern können und wie eine erfolgreiche Umsetzung ausgestaltet sein kann.
Bernd Adolf, Förderung und Finanzmanagement der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) gibt Ihnen Einblicke in die Förderkulisse und stellt u.a. Fördermöglichkeiten, die bei der Realisierung von Mobilitätsstationen behilflich sein können, vor.
Marcel Paul vom Landkreis Osnabrück gibt praktische Einblicke und berichtet über die Umsetzung und die Erfahrungen mit Mobilitätsstationen im Landkreis.
Stefanie Schleef von der Stadt Achim stellt die neu eröffnete Mobilitättsstation in Achim vor.
Ort: Berlin |
Unbemannte Systeme, KI-unterstützte Videoüberwachung oder intelligente Barrieren: Immer leistungsfähigere und zunehmend besser vernetzte Systeme versprechen eine deutliche Stärkung der Gefahrenabwehr in öffentlichen Räumen. Von der alltäglichen Präventionsarbeit im Kleinen über die bessere Lageerfassung und -bewältigung bis hin zum Management von Menschenmengen und Großveranstaltungen verschieben (teil)autonome Sicherheitstechnologien fortwährend die Grenzen des Möglichen.
Doch wo manche das längst überfällige Schließen von Fähigkeitslücken und eine dringend benötigte Unterstützung angesichts komplexer urbaner Bedrohungslandschaften sehen, weisen kritische Stimmen neben den praktischen Grenzen technischer Lösungen auch auf die rechtlichen, ethischen und sozialen Implikationen hin, die bei der Anwendung beachtet werden müssen.
Das Seminar erörtert anhand von Fallbeispielen im Austausch zwischen Forschung und Praxis, wie Kommunen vor diesem Hintergrund einen pragmatischen Umgang mit Sicherheitstechnologien finden können, welche (Arten von) Technologien sich überhaupt für den kommunalen Kontext eignen und welche Voraussetzungen für eine effektive und sozialverträgliche Nutzung geschaffen werden müssen.
Ort: Online |
Am 22. September 2026 findet ein digitales Werkstattgespräch statt, bei dem die Siegerprojekte des Wettbewerbs "Aus LEER wird MEHR 2025" ihre Ansätze und Erfahrungen vorstellen.
Ziel des Bundeswettbewerbs „Aus LEER wird MEHR“ ist es, herausragende Projekte, Strategien und Konzepte zur Reaktivierung von Leerständen in ländlichen Räumen sichtbar zu machen. Die ausgezeichneten Projekte sollen andere Regionen, Kommunen und Akteure inspirieren und dazu anregen, eigene Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Der Wettbewerb möchte damit neue Impulse für die Entwicklung lebendiger ländlicher Räume setzen.
Ort: Online |
Unter dem Titel „Wetter und Klima als Faktoren intelligenter Mobilität“ beschäftigen wir uns im mPACT-PulseTalk im August mit aktuellen FuE-Projekten und Technologien, die Wetter- und Klimainformationen für eine intelligente und zukunftsfähige Mobilitätsplanung nutzen. Im Fokus steht, wie solche Informationen zur langfristig resilienten Gestaltung von Infrastruktur, Mobilitätsangeboten und Verkehrssteuerung beitragen können.
Den inhaltlichen Impuls für den PulseTalk geben Dr. Nils Lichtenberg von der RWTH Aachen zum mFUND-Projekt SchwarmMessRad und Vincent Konnow von der RWTH Aachen zum mFUND-Projekt RaMilan.
Im Anschluss haben Sie die Gelegenheit, mit den teilnehmenden Expertinnen und Experten aus dem Mobilitätssektor in den Austausch zu kommen. Die wichtigsten Impulse werden im Rahmen einer Echtzeit-Umfrage aufgegriffen und als Ergebnisse in das PulseTalk-Forum live zurückgespielt.
Ort: Online |
Das städtebauliche Konzept "Shared Space" (übersetzt als gemeinsamer Raum) zielt auf ein gleichberechtigtes und harmonisches Miteinander aller Verkehrsteilnehmer auf eine gemeinsame Fläche ab. Durch den Verzicht auf Verkehrsschilder, Lichtsignalanlagen und Fahrbahnmarkierungen soll der öffentliche Straßenraum dabei sicherer und lebenwerter gestaltet werden.
Eine baulich und verkehrsrechtlich konkrete Umsetzung dieses Ansatzes ist die vor allem in der Schweiz und Österreich verbreitete „Begegnungszone“. Hier nutzen alle Verkehrsteilnehmenden die Straße gleichberechtigt. Das heißt, dass Zu Fußgehende in der Regel Vorrang haben, sie dürfen jedoch den Rad- und motorisierten Individualverkehr nicht behindern.
Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat dieses Konzept mit dem Pilotprojekt "Nachbarschaftszonen" aufgegriffen.
Laura Groß, die Fußverkehrsbeauftragte der Landeshauptstadt Düsseldorf stellt das Pilotprojekt, die Nachbarschaftszone am Paulusplatz vor und gibt Einblicke in die Umsetzung und die ersten Ergebnisse des Projekts. Um die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen, wurden sie im Rahmen von interaktiven Workshops aktiv in die Gestaltung der Begegungszone miteinbezogen. Das passende Motto des Pilotprojekts lautet daher „Wege für alle“.
Ort: Online |
Deutschlands Brücken kommen vielerorts an ihre Belastungsgrenzen. Jahrzehntelang steigende Verkehrsbelastungen, alternde Bauwerke und ein hoher Sanierungsbedarf stellen Bund, Länder und Kommunen vor enorme Herausforderungen. Die Sperrung der Bonner Nordbrücke hat zuletzt eindrücklich gezeigt, welche Auswirkungen der Ausfall einer einzelnen Brücke auf Pendelverkehr, Wirtschaft und öffentliche Mobilität haben kann.
In unserer Diskussionsrunde sprechen Expertinnen und Experten aus Kommunen, Infrastrukturmanagement und Wissenschaft darüber,
- wie Sanierungsmaßnahmen priorisiert werden,
- welche Folgen Brückensperrungen für Städte und Regionen haben,
- wie Kommunen ihre Infrastruktur resilienter machen können,
- und welche Lehren aus aktuellen Brückenprojekten gezogen werden sollten.
Moderation: Scarlett Fels, Redaktion, Behörden Spiegel
- Björn Schmidt-Markoski, Sachgebietsleiter für konstruktiven Ingenieurbau, Tiefbauamt, Bundesstadt Bonn
- Dirk Brandenburger*, Technischer Geschäftsführer, Autobahn GmbH
- Simone Prüfer, Amtsleiterin Straßen- u. Tiefbauamt, Stadt Dresden
- Dr.-Ing. Frank Lehmann*, Abteilungsleiter Materialprüfungsanstalt, Bauwerkserhaltung, Universität Stuttgart
Weitere Informationen und die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie hier
Ort: Online
Die berühmte Kristallkugel – Wer würde nicht manchmal einen Blick hineinwerfen? Vor allem, wenn es darum geht, die Frage zu beantworten: Wie kann ich mich am besten für die Herausforderungen der Zukunft rüsten? Besonders die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr unterliegt einem ständigen Wandel. Neben alltäglichen Einsätzen, ob klein oder groß, treten zunehmend neue Herausforderungen auf – etwa der Druck durch den demografischen Wandel, internationale Spannungen und die Auswirkungen des Klimawandels. Wie muss sich die Gefahrenabwehr künftig aufstellen, um weiterhin Leben und Eigentum der Bevölkerung effektiv zu schützen und zu retten?
Weitere Informationen finden Sie hier
Ort: Berlin |
Viel ist derzeit die Rede von Verunsicherungen und Fliehkräften in der Gesellschaft. Generell stellt sich daher die Frage, wie unsere (Stadt-)Gesellschaft wieder mehr Zusammenhalt erfahren kann. Nicht nur sozialpolitische Maßnahmen sind hier gefragt, auch spezifische Räume und Orte können einen Beitrag zu mehr Gemeinsamkeit und Gemeinsinn leisten. In dem Seminar soll der Frage nachgegangen werden, welche Möglichkeiten es gibt, solche „Dritten Orte“ zu schaffen bzw. zu qualifizieren. Dabei spielen sehr unterschiedliche Aspekte eine Rolle, die in einer „Rundumbetrachtung“ angesprochen werden sollen: Typen Dritter Orte und ihre inhaltlichen Angebote, räumliche Nutzungsmöglichkeiten, Fragen von Inklusion und Erreichbarkeit, Zielgruppen und Nutzer:innen, Anforderungen an Gebäude und (Innen-)Architektur, stadträumliche Bezüge, Finanzierungs- und Betreibermodelle, Akteure und Prozesse sowie schließlich Wirkungen und Effekte auf sozial-räumliche Zusammenhänge. Insgesamt soll damit ein Bild gezeichnet werden, welche Rahmen- bzw. Gelingensbedingungen erfüllt sein müssen, um Dritte Orte als Inkubatoren für Demokratie und Gemeinwesen zu stärken.