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Ort: Online |
Es diskutieren Expert:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Vertreter:innen der kommunalen Verwaltung zu „agentischer KI“ und ihren Einsatzmöglichkeiten. Dabei geht es um die Unterschiede zu klassischen Chatbots sowie um Potenziale zur Beschleunigung von Prozessen und Entlastung von Mitarbeitenden. Anhand kommunaler Praxisbeispiele wird zudem gezeigt, welche Anwendungen bereits heute möglich sind und wo derzeit noch Grenzen bestehen.
Ort: Wiesbaden |
Wie lassen sich die neuen Anforderungen an die Arbeitswelt mit dem baulichen Erbe des Industriezeitalters verbinden? Am Beispiel des Industriestandortes am Wiesbadener Rheinufer möchten wir gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis Strategien und Lösungsansätze für die Nachnutzung und Weiterentwicklung ehemals industriell genutzter Anlagen diskutieren. Die ehemalige Kraftwerkhalle und das von dem Architekten Ernst Neufert entworfene Hochhaus der Nachkriegsmoderne bieten mit ihrer besonderen Geschichte vielfältige Anknüpfungspunkte für Reflexion, Austausch und neue Denkanstöße. Teilnehmende der Fachtagung haben zusätzlich die Möglichkeit, an einer Werksführung der Dyckerhoff GmbH teilzunehmen.
Ort: Hannover |
Workshops zur Anwendung der novellierten Straßenverkehrs-Ordnung für die Umverteilung des Straßenraums
Mehr Platz für zu Fuß Gehende und Radfahrende, für den öffentlichen Nahverkehr, für urbanes Grün und Aufenthalt: Eine nachhaltige Stadt- und Mobilitätsentwicklung erfordert, den Straßenraum neu zu denken und unterschiedliche Nutzungsansprüche miteinander in Einklang zu bringen. Mit der Novelle der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) im Jahr 2024 wurden hierfür neue Handlungsmöglichkeiten geschaffen: Erstmals können Ziele des Umwelt-, Klima- und Gesundheitsschutzes sowie der städtebaulichen Entwicklung gleichwertig in verkehrsrechtliche Entscheidungen einbezogen werden.
Doch welche konkreten Spielräume ergeben sich daraus und wie lassen sich diese in der kommunalen Praxis anwenden? Diesen Fragestellungen gehen wir gemeinsam mit Ihnen im Workshop nach. Ziel ist, dass Sie konkrete Lösungsansätze und Argumentationslinien aus dem Workshop ziehen können.
Im Workshop erwarten Sie:
- Fundierte Einblicke in die rechtlichen Grundlagen zur Umverteilung des Straßenraums
Von Radverkehrsinfrastruktur über Multifunktionsstreifen bis hin zu flächenhafter Verkehrsberuhigung und Parkraummanagement: Fachliche Impulse zum Straßenverkehrsrecht unter Einbeziehung des Straßenrechts zeigen auf, was mit Blick auf unterschiedliche Maßnahmen rechtlich möglich ist. - Praxisnahe Diskussionen zu Handlungsspielräumen und offenen Fragen
Welche Nachweise sind erforderlich, um Maßnahmen mit Verweis auf Umwelt- und Klimaschutz anzuordnen, wann gilt eine Fußverkehrsfläche als „angemessen“ und welche Anforderungen bestehen an ein „verkehrsplanerisches Gesamtkonzept“? Im gemeinsamen Austausch zwischen Referierenden und Teilnehmenden beleuchten wir zentrale Begriffe, diskutieren Auslegungsspielräume und greifen Ihre Fragen zu bestehenden Unsicherheiten in der rechtlichen Umsetzung auf. - Austausch und Impulse aus der kommunalen Praxis
Ob in Ihrer Kommune erste Maßnahmen zur Straßenraumumverteilung umgesetzt wurden, bereits ein strategischer Ansatz hierfür erarbeitet worden ist oder Sie noch am Anfang stehen: In interaktiven Formaten kommen Sie mit kommunalen Akteur*innen aus Ihrer Region ins Gespräch und profitieren vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch.
Der Workshop richtet sich gleichermaßen an Führungskräfte und Mitarbeitende planender und anordnender Behörden. Da wir im Workshop auch die landesrechtliche Perspektive aufgreifen, beachten Sie bitte, dass Teilnehmende aus dem jeweiligen Bundesland des Veranstaltungsortes bei der Anmeldung priorisiert werden.